Das Down-Syndrom ist eine Genommutation und zwar die Verdreifachung
(Trisomie) des 21. Chromosoms oder von Teilen davon. Daher wird diese Krankheit
auch Trisomie genannt oder auch Trisomie 21.
Die Merkmale sind äußerlich
erkennbar, aber auch die Bewegung und die geistigen Fähigkeiten sind
beeinträchtigt. Die Lebenserwartung ist nicht sehr hoch.
Die Trisomie ist
zwar keine Erbkrankheit, kann aber gehäuft auftreten, wenn bereits Fälle des
Down-Syndroms in der Familie vorgekommen sind.
Im Alter von 40
Jahren tritt der Defekt in 1% aller Fälle auf.
In Thailand wird dazu
geraten, durch eine Fruchtwasseruntersuchung das Kind frühzeitig daraufhin zu
untersuchen. Dadurch kann man sich frühzeitig darauf vorbereiten.
Was
machen Eltern, die ein Kind mit Down Syndrom erwarten? Abtreibung, zur
Adoption freigeben, in ein Pflegeheim geben oder es selber wie ein "normales"
Kind aufziehen. Das entscheidet wohl jeder anders.
Ich persönlich würde
mich immer für den letzten Fall entscheiden. Auch "kranke" Kinder sind
Lebewesen. Die Krankheit ist nur äußerlich, das wichtige ist das Herz und die
Seele. Aber natürlich verkraftet das nicht jede Mutter und auch nicht jeder
Vater. Daher kann das nur jedes Paar für sich ausmachen.
Diese Frage
brauchte ich mir aber gar nicht zu stellen. Ich war zu jedem Zeitpunkt davon
überzeugt, dass wir ein gesundes Kind bekommen werden. Der Glaube versetzt
Berge, Angst ist ein schlechter Freund - meine Devise.
Wir haben dennoch
eine Fruchtwasseruntersuchung gemacht, um unsere Sicherheit auch offiziell zu
bestätigen. Der Arzt erklärte uns genau, wie diese abläuft. Sie gilt als
gefährlich. Wenn der Arzt aber ein behutsames Händchen hat, kann eigentlich
nichts schief gehen. Er kann am Monitor immer die Position des Kindes
beobachten.
Das Ergebnis der Untersuchung war positiv. Das war auch schon
die Nackenmessung, die vorher gemacht wird. Sie ist ungefährlicher, aber
ungenauer.