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Der 9. Monat

Kopfring

Nach 9 Monaten im Bauch der Mutter hat Fiona nun auch 9 Monate im Freien hinter sich gebracht.

Sie mag es sehr, wenn man sich um sie kümmert. Kleine Spässe gefallen ihr, z.B. wenn man ihr etwas auf den Kopf stellt. Sie spielt gerne Verstecken und befreit andere, wenn sie sich Tücher über den Kopf legen.

Mittlerweile kann sie auch einige Sekunden selbständig stehen und sogar ein paar Schritte gehen - natürlich immer in kurzer Entfernung abgesichert. Sie krabbelt auch die Treppe hoch. Wenn ich sie stütze, geht sie aufrecht und nimmt die Stufen wie ein Erwachsener.

Fußgängerübergang

Auch draußen im Dorf geht sie mittlerweile lieber auf zwei Beinen anstatt zu krabbeln oder zu fahren. Vor allem liebt sie die kleinen Hügel auf den Straßen, die zum Langsamfahren anregen sollen. Sie denkt, es sei ein Zebrastreifen.

Leider müssen wir mit dem Schwimmen pausieren. Im Dezember/Januar ist es recht kühl am frühen Morgen. Und vorher kam mal wieder Besuch aus Europa und brachte einige Bazillen mit. Dadurch erkrankte zunächst Ju an einer Erkältung, anschließend Kiwi und später ich. Da ich auch noch eine Bindehautentzündung und eine Hautentzündung am Fuß hatte, musste ich Medizin schlucken und konnte nicht in den Pool.
Fiona hatte einen Tag leichtes Fieber und etwa 2 Tage etwas Schnupfen und eine verstopfte Nase. Wir rieben sie etwas mit Wick ein und sie kam mit der erkältung am besten von unserer Familie klar.

Löffel

Es gab diesen Monat auch einen kleinen Unfall. Sie fiel mit ihrem Rollwagen an der kleinen Treppe um, als sie sehr schnell damit fuhr und ich nicht schnell genug hinterherkam. Dabei fiel sie auf ihre Wange und war sehr erschrocken. Verletzt wurde sie nicht. Nun werden wie sie nur noch in der Küche fahren lassen, wo es keine Gefahrpunkte gibt.

Insgesamt ist ihre "Fahr"-Leistung aber viel besser geworden. Sie kann sich drehen, vor- und rück- und seitwärts fahren, die Beine hochheben und ausrollen und abbremsen.

Beim Essen muss sie immer noch gefüttert werden. Sie nimmt zwar den Löffel in den Mund, aber so richtig koordiniert sieht das noch nicht aus. Zudem schmeißt sie liebend gerne mal Teller oder Löffel auf den Boden.
Meistens essen wir zusammen am Tisch, weil es ihr besonders gefällt, anderen zuzuschauen.

Schwimmen Pool

Um die Ecke gucken

Fiona hat wieder etwas mehr Spielzeug. Dazu gehört eine Schildkröte mit 5 Nöpsels. Mit einem Plastikhammer kann man draufhauen. Sind alle 5 unten kommt der Kopf der Schildkröte vorne raus. Beim ersten Mal fand sie das so lustig, dass sie aus dem Lachen kaum wieder rauskam.

Ansonsten spielt sie gerne mit allen möglichen Dingen, die irgendwo herumliegen. An meinem Schreibtisch begeistert sie vor allem die Maus, die oben eine blaue Leuchte hat und unten rot leuchtet. Das Mousepad musste schon leiden. Dort befindet sich Schaumstoff drin, dass nun offen liegt.

Vor dem Büro

Wir sind zwischendurch immer wieder am Überlegen, wie die Zukunft unserer Tochter aussehen wird. Mit 2 Jahren könnte sie in einen Kindergarten gehen, wo sie dann auch besseren Kontakt mit anderen Kindern bekommen würde. Anschließend stellt sich die Frage: staatliche, private oder internationale Schule? Das ist natürlich vor allem eine Frage des Geldes, aber auch dem Umfeldes und der Persönlichkeit und des Wohlfühlens des Kindes. Festgelegt haben wir uns aber noch nicht.

Auch der Wohnort ist noch nicht endgültig vom Tisch. Schule in Thailand oder Deutschland? Es gibt ja für beides Pro und Contra. Die Tendenz ist derzeit Thailand.

Am Rande sei noch erwähnt, dass wir von den terroristischen Flughafenbesetzern, den Unruhen und der Regierungsumbildung nur über die Medien etwas mitbekommen haben. Abgesehehen von wenigen klar definierten Orten ist alles weiterhin friedlich.

Schwimmen Pool

In der Küche

Interessant ist auch die Frage, wie wir unserer Tochter beibringen, dass sie bestimmte Dinge nicht tun soll. Sie zieht ihrer Mutter z.B. gerne mal an den Haaren, was wohl schmerzhaft sein soll. Ich kann da nicht mitreden.
Selber bin ich ein Freund von einer guten Partnerschaft zwischen Eltern und Kindern. Statt zu "erziehen" oder gar eine Klapps zu verteilen würde ich versuchen, meiner Tochter in ruhigen Worten zu erklären, warum man einige Dinge nicht machen sollte. Das ist natürlich im jetzigen Alter noch etwas schwierig. Allerdings gibt es bislang auch kaum Dinge, die sie falsch macht. Sie ist ja eine ganz liebe.

Der direkte Draht

Neben unserem Kontaktformular, per E-Mail und Live-Chat sind wir auch telefonisch zu erreichen:
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Die 21jährige Studentin Cassandra ist fasziniert über das Thema Kinderwunsch. Wie man sich den trotz mancher Hürden erfüllen kann, beschreibt sie in ihrem beeindruckenden Blog.

 
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